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Elektroseilwinden

Elektrische Seilwinden zum Heben und Ziehen von Lasten

Elektroseilwinden von transprotec sind kompakt und robust konstruiert und haben eine lange Lebensdauer. Die verschiedenen Modelle aus unserem Hause können als Hubwinden oder Zugwinden ausgelegt werden und sind ausschließlich für den Materialtransport zu verwenden.
Für den flexiblen Einsatz wird jede elektrische Seilwinde auf Basis geltender Normen auf Ihre Wünsche angepasst und gefertigt. Standardmäßig können die Winden in 230 V oder 400 V Ausführung gefertigt werden.

Wir fertigen Seilwinden mit elektrischem Antrieb:

  • in explosionsgeschützter Ex-Ausführung
  • für den bühnentechnischen Einsatz
  • für die Industrie und die Baubranche, Förderungstechnik und vieles mehr
  • mit Sonderspannungen auf Anfrage

Zu den Wahlmöglichkeiten bei vielen der Modelle gehören unter anderem:
  • Unterschiedliche Seiltrommelgrößen oder Seilrommelausführungen
    (z.B. gerillt, lackiert)
  • Frequenzumrichter für eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung
  • Funkfernsteuerung
  • optionale Not-Handkurbeln
  • Überhitzungsschutz
  • Mechanische Freilaufkupplung

Wir bieten Ihnen die nötigen Wiederkehrenden Prüfungen (UVV) für Ihre Seilwinden.
 

Bergungswinden

 

Mobile Elektroseilwinden

 

Sonderkonstruktion: Elektroseilwinde mit Hubwagen


Sonderkonstruktion
Elektroseilwinde mit Hubwagen
 

Zugwinde oder Hubwinde?

Hubwinde
Hubseilwinde
Zugwinde
Zugseilwinde
 
Um den geltenden Vorgaben der Maschinenrichtlinie zu entsprechen bedarf es bei der Auslegung einer Elektroseilwinde zunächst einmal der grundsätzlichen Unterscheidung:
Wird meine Last gehoben oder gezogen?
Denn laut Maschinenrichtlinie gilt bereits das Ziehen von Lasten entlang einer Schräge (größer als 10°) bereits als Hebevorgang und erfordert eine Hubseilwinde.
Ausgehend von dieser Definition ist klar, welches Zubehör für die Auslegung bzw. den späteren Einsatz der Elektrowinde zulässig ist.

Hinweis:
Eine ausgewiesene Zugwinde
wird mit einer Einbauerklärung ausgeliefert und darf zunächst einmal nicht als Hubwinde genutzt werden
Eine ausgewiesene Hubwinde
wird mit einer Konformitätserklärung ausgeliefert. Diese dürfen sowohl als Hubwinde als auch als Zugwinde eingesetzt werden.

 
 


Zubehöroptionen für Elektroseilwinden:
Individuelle Ausstattung gemäß Ihrem Anforderungsprofil

Ausstattungs-Opionen für eine Elektroseilwinde

Schützsteuerung:
Schützsteuerungen lassen nur eine Wickelgeschwindigkeit für das Auf- und Abwickeln zu. In der Standardausführung werden alle elektrischen Seilwinden mit einer Schützsteuerung ausgerüstet. Der Einsatz einer Schützsteuerung ist Voraussetzung, um die Seilwinde mit Endschaltern auszurüsten, welche für Hubseilwinden gefordert sind.

Frequenzumrichtersteuerung:
Abhängig vom Einsatzfall, den Kundenanforderungen oder der Zug- oder Hubkraft ist der Einsatz von FU-Steuerungen erforderlich. Mit Hilfe der FU-Steuerung kann eine Elektroseilwinde mit mindestens zwei Wickelgeschwindigkeiten ausgeführt werden. Sollte zusätzlich ein Potentiometer genutzt werden, ist eine stufenlose Regelung der Wickelgeschwindigkeiten möglich. Bei großen oder empfindlichen Lasten kann mit Hilfe der FU-Steuerung eine Anfahrtszeit und Bremszeit programmiert werden.

Gerillte Seiltrommel:
Zunächst sind alle Seilwinden im Standard mit einer glatten Seiltrommel ausgeführt. Abhängig von der Einsatzart oder dem Abstand zur ersten Umlenkrolle ist es sinnvoll eine gerillte Seiltrommel zu verwenden. Sie verbessert nicht nur das Wickelverhalten des Seiles, sondern auch deutlich die Standzeiten der Stahlseile. Der Einsatz von gerillten Seiltrommeln in Verbindung mit Textilseilen muss fallabhängig geprüft und entschieden werden.

Seilandruckvorrichtung:
Seilandruckvorrichtungen werden ausschließlich in Verbindung mit dem Einsatz einer gerillten Seiltrommel vorgesehen. Sie haben die Aufgabe, ein unbelastetes Seil in die Seilrillung bzw. zuvor gewickelte Seillage zu drücken. Die Seilandruckvorrichtung optimiert das Wickelverhalten des Seiles bei gleichzeitiger Reduzierung des Seilverschleißes.

Freilaufkupplung:
Elektroseilwinden mit Freilaufkupplung sind ausschließlich nur für den Einsatz an Zugwinden, also für das horizontale Ziehen von Lasten, zulässig. Freilaufkupplungen ermöglichen ein Entkoppeln der Seiltrommel von der Antriebseinheit um bspw. ein manuelles Abwickeln des Seiles zu ermöglichen.

Trommelschutzabdeckung:
Trommelschutzabdeckungen an motorisch betriebenen Seilwinden sind erforderlich, um ein Eingreifen in die rotierende Seiltrommel zu verhindern.
Endschalter:
Ein Überfahren des Lasthakens von konstruktiven oder gewünschten Grenzen muss durch Endschalter gesichert werden. Dies trifft für jede Elektroseilwinde, losgelöst ob Hub- oder Zugwinde, zu. Motorische Hubwinden müssen zwingend mit Endschaltern ausgeführt werden. Üblicherweise wird eine elektrische Seilwinde mit Spindelendschaltern ausgestattet. In der Regel sind die Spindelendschalter in Verlängerung der Trommelachse verbaut. Sie definieren den Wickelweg und begrenzen diesen durch die jeweilige Einstellung der Nockenschalter.

Schlaffseilschalter:
Der Schlaffseilschalter soll ein sofortiges Abschalten der Elektroseilwinde ermöglichen, wenn das Seil nicht straff auf der Seiltrommel aufgewickelt wird. Dieser Fall kann sowohl bei Zugwinden als auch Hubwinden dann eintreten, wenn die Seilzugkraft nicht mehr ausreichend gegeben ist. Der Schlaffseilschalter verhindert somit die Schlaufenbildung des Seiles auf der Seiltrommel der elektrischen Seilwinde.

Handbremslüftung:
Um bei einem Ausfall der Energieversorgung die Last manuell senken zu können besteht optional die Möglichkeit, die Seilwinden abhängig von der Bauform mit einer Handbremslüftung auszurüsten.

Reserve-Handantrieb:
Sollte bei einer Elektrowinde auf Grund eines Energieausfalles ein Systemstillstand vorhanden sein, ist es mit Hilfe des Reservehandantriebes möglich, die Last sicher abzulassen.

Trommelbremse:
Als zusätzliches Bremssystem an Elektroseilwinden ist die Trommelbremse einsetzbar. Die Trommelbremse wirkt direkt auf die Trommel und kann mittels manueller Betätigung geöffnet oder geschlossen werden.

Seilweganzeige:
Die Seilweganzeige an einer Elektroseilwinde gibt Aufschluss auf die abgewickelte bzw. noch getrommelte Seillänge auf der Seiltrommel. Bei mehrlagigen Wicklungen bitten wir Sie dies explizit bei der Anfrage anzugeben!
 

 

Seilwinden-Typen

Funktionsweise von Hubwinden, Zugwinden, Traversierwinden, Spillwinden,Traktionswinden

Hubwinde

Hubwinden

Sollen Lasten mit einer elektrischen Seilwinde gehoben oder gehalten werden, sind nach Maschinenrichtlinie Hubwinden zum Einsatz zu bringen. Diese Richtlinie ist sowohl beim vertikalen Heben von Lasten als auch für das Ziehen von Lasten über schiefe Bahnen mit einem Winkel von mehr als 10° umzusetzen. Um ein sicheres Halten der Lasten zu garantieren, sind Hubwinden mit einer Federdruckbremse am Motor ausgerüstet. Eine Seilwinde, ausgeführt als Hubwinde, ist mit vergleichsweise größeren Sicherheitsfaktoren als eine reine Zugwinde ausgelegt.


Traversierwinde

Traversierwinden

Mit Hilfe von stationär verbauten Traversierwinden sowie mindestens zwei Umlenkrollen ist es möglich, Lasten auf einer Ebene in zwei Richtungen zu bewegen. Dabei wird die gerillte Trommel der Winde zweiseilig ausgeführt, wobei die Seile jeweils einlagig gewickelt werden.

Zugwinde

Zugwinden

Für das Ziehen von Lasten über horizontale Ebenen kommen Zugwinden zum Einsatz. Um eine Zugwinde optimal auslegen zu können, ist die Ermittlung des zu ziehenden Gewichtes sowie die Definition des Rollwiderstandes entscheidend. So verfügen bspw. Gummiräder auf einem Betonboden über einen Rollwiderstand von ca. 0,150 %, dagegen liegt der Rollwiderstand von wälzgelagerten Stahlrädern auf Eisenbahnschienen bei 0,005 %. Die Zugkraft wird aus dem definierten Rollwiderstand multipliziert mit der Masse der zu ziehenden Last ermittelt.

Traktionswinde

Traktionswinden

Traktionswinden sind Durchlaufwinden. Ihr Funktionsprinzip ist die Kraftverstärkung durch Umschlingungsreibung (ähnlich dem Flaschenzugprinzip). Traktionswinden werden vorzugsweise auf fahrbaren, meist schienengebundenen Geräten verbaut. Das Zugseil ist entlang der gesamten Fahrstrecke gespannt und wird durch zwei mehrfach gerillte Treibscheiben geführt, deren jeweiliger Drehsinn zum Antrieb des Fahrzeuges vorwärts oder rückwärts führt.

 

Spillwinden

Spillwinden gehören wie die Traktionswinden zu den Durchlaufwinden. Spillwinden speichern kein Seil auf der Seiltrommel. Ein „Endlos“-Seil wird mehrfach um den angetriebenen Spillkopf der Elektroseilwinde geführt. Durch die Mehrfachumschlingung wird eine aufgebrachte Gegenkraft vervielfacht.

Spillwinde

 

Hinweise zur Anwendung von Elektroseilwinden

Ähnlich wie bei breitwickelnden Schlauchtrommeln und Leitungstrommeln ist auch bei einer Seilwinde zu berücksichtigen, dass der zulässige Ablenkwinkel nicht überschritten wird. Aus diesem Grund wird das Seil üblicherweise von der Trommel wegführend über eine fest installierte Umlenkrolle geführt. Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, sollte die Umlenkrolle mittig zum Wickelraum der Seiltrommel positioniert werden. Der Abstand zwischen Seiltrommel und Umlenkrolle ist abhängig von dem Verhältnis Seildurchmesser und Trommeldurchmesser sowie der Trommellänge. Seilablenkung

 

transprotec ist Spezialist für Kransysteme und Hebezeuge

Um die passende Elektroseilwinde zu finden, stehen Ihnen die Fachberater von transprotec gern für einen persönlichen
Beratungstermin zur Verfügung. Nehmen Sie per E-Mail: info@transprotec.de oder telefonisch unter 49 (0)40 / 87 08 59 78 - 0
mit uns Kontakt auf.

Die transprotec GmbH ist Spezialist für die Planung und Umsetzung individueller, kundenspezifischer Lösungen auf den Gebieten der Energie- und Datenübertragung für bewegliche Verbraucher (wie etwa Krananlagen oder schienengebundene Transportwagen). Des Weiteren bieten wir neben Kransystemen umfangreiche Produkt- und Anwendungslösungen auf den Gebieten der Kettenzüge wie Elektrokettenzüge, Druckluftkettenzüge bis hin zu hydraulisch betriebenen Hebezeugen. Weitere Informationen sind in den Hauptkategorien Energiezuführungen, Werkzeugaufnahme, Lastaufnahmesysteme sowie Gummipuffer und Zellpuffer verfügbar.

Elektroseilwinden von transprotec sind kompakt und robust konstruiert und haben eine lange Lebensdauer. Die verschiedenen Modelle aus unserem Hause können als Hubwinden oder Zugwinden ausgelegt... mehr erfahren »
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Elektroseilwinden
Elektroseilwinden von transprotec sind kompakt und robust konstruiert und haben eine lange Lebensdauer. Die verschiedenen Modelle aus unserem Hause können als Hubwinden oder Zugwinden ausgelegt werden und sind ausschließlich für den Materialtransport zu verwenden.
Für den flexiblen Einsatz wird jede elektrische Seilwinde auf Basis geltender Normen auf Ihre Wünsche angepasst und gefertigt. Standardmäßig können die Winden in 230 V oder 400 V Ausführung gefertigt werden.

Wir fertigen Seilwinden mit elektrischem Antrieb:

  • in explosionsgeschützter Ex-Ausführung
  • für den bühnentechnischen Einsatz
  • für die Industrie und die Baubranche, Förderungstechnik und vieles mehr
  • mit Sonderspannungen auf Anfrage

Zu den Wahlmöglichkeiten bei vielen der Modelle gehören unter anderem:
  • Unterschiedliche Seiltrommelgrößen oder Seilrommelausführungen
    (z.B. gerillt, lackiert)
  • Frequenzumrichter für eine stufenlose Geschwindigkeitsregelung
  • Funkfernsteuerung
  • optionale Not-Handkurbeln
  • Überhitzungsschutz
  • Mechanische Freilaufkupplung

Wir bieten Ihnen die nötigen Wiederkehrenden Prüfungen (UVV) für Ihre Seilwinden.
 

Bergungswinden

 

Mobile Elektroseilwinden

 

Sonderkonstruktion: Elektroseilwinde mit Hubwagen


Sonderkonstruktion
Elektroseilwinde mit Hubwagen
 

Zugwinde oder Hubwinde?

Hubwinde
Hubseilwinde
Zugwinde
Zugseilwinde
 
Um den geltenden Vorgaben der Maschinenrichtlinie zu entsprechen bedarf es bei der Auslegung einer Elektroseilwinde zunächst einmal der grundsätzlichen Unterscheidung:
Wird meine Last gehoben oder gezogen?
Denn laut Maschinenrichtlinie gilt bereits das Ziehen von Lasten entlang einer Schräge (größer als 10°) bereits als Hebevorgang und erfordert eine Hubseilwinde.
Ausgehend von dieser Definition ist klar, welches Zubehör für die Auslegung bzw. den späteren Einsatz der Elektrowinde zulässig ist.

Hinweis:
Eine ausgewiesene Zugwinde
wird mit einer Einbauerklärung ausgeliefert und darf zunächst einmal nicht als Hubwinde genutzt werden
Eine ausgewiesene Hubwinde
wird mit einer Konformitätserklärung ausgeliefert. Diese dürfen sowohl als Hubwinde als auch als Zugwinde eingesetzt werden.

 
 


Zubehöroptionen für Elektroseilwinden:
Individuelle Ausstattung gemäß Ihrem Anforderungsprofil

Ausstattungs-Opionen für eine Elektroseilwinde

Schützsteuerung:
Schützsteuerungen lassen nur eine Wickelgeschwindigkeit für das Auf- und Abwickeln zu. In der Standardausführung werden alle elektrischen Seilwinden mit einer Schützsteuerung ausgerüstet. Der Einsatz einer Schützsteuerung ist Voraussetzung, um die Seilwinde mit Endschaltern auszurüsten, welche für Hubseilwinden gefordert sind.

Frequenzumrichtersteuerung:
Abhängig vom Einsatzfall, den Kundenanforderungen oder der Zug- oder Hubkraft ist der Einsatz von FU-Steuerungen erforderlich. Mit Hilfe der FU-Steuerung kann eine Elektroseilwinde mit mindestens zwei Wickelgeschwindigkeiten ausgeführt werden. Sollte zusätzlich ein Potentiometer genutzt werden, ist eine stufenlose Regelung der Wickelgeschwindigkeiten möglich. Bei großen oder empfindlichen Lasten kann mit Hilfe der FU-Steuerung eine Anfahrtszeit und Bremszeit programmiert werden.

Gerillte Seiltrommel:
Zunächst sind alle Seilwinden im Standard mit einer glatten Seiltrommel ausgeführt. Abhängig von der Einsatzart oder dem Abstand zur ersten Umlenkrolle ist es sinnvoll eine gerillte Seiltrommel zu verwenden. Sie verbessert nicht nur das Wickelverhalten des Seiles, sondern auch deutlich die Standzeiten der Stahlseile. Der Einsatz von gerillten Seiltrommeln in Verbindung mit Textilseilen muss fallabhängig geprüft und entschieden werden.

Seilandruckvorrichtung:
Seilandruckvorrichtungen werden ausschließlich in Verbindung mit dem Einsatz einer gerillten Seiltrommel vorgesehen. Sie haben die Aufgabe, ein unbelastetes Seil in die Seilrillung bzw. zuvor gewickelte Seillage zu drücken. Die Seilandruckvorrichtung optimiert das Wickelverhalten des Seiles bei gleichzeitiger Reduzierung des Seilverschleißes.

Freilaufkupplung:
Elektroseilwinden mit Freilaufkupplung sind ausschließlich nur für den Einsatz an Zugwinden, also für das horizontale Ziehen von Lasten, zulässig. Freilaufkupplungen ermöglichen ein Entkoppeln der Seiltrommel von der Antriebseinheit um bspw. ein manuelles Abwickeln des Seiles zu ermöglichen.

Trommelschutzabdeckung:
Trommelschutzabdeckungen an motorisch betriebenen Seilwinden sind erforderlich, um ein Eingreifen in die rotierende Seiltrommel zu verhindern.
Endschalter:
Ein Überfahren des Lasthakens von konstruktiven oder gewünschten Grenzen muss durch Endschalter gesichert werden. Dies trifft für jede Elektroseilwinde, losgelöst ob Hub- oder Zugwinde, zu. Motorische Hubwinden müssen zwingend mit Endschaltern ausgeführt werden. Üblicherweise wird eine elektrische Seilwinde mit Spindelendschaltern ausgestattet. In der Regel sind die Spindelendschalter in Verlängerung der Trommelachse verbaut. Sie definieren den Wickelweg und begrenzen diesen durch die jeweilige Einstellung der Nockenschalter.

Schlaffseilschalter:
Der Schlaffseilschalter soll ein sofortiges Abschalten der Elektroseilwinde ermöglichen, wenn das Seil nicht straff auf der Seiltrommel aufgewickelt wird. Dieser Fall kann sowohl bei Zugwinden als auch Hubwinden dann eintreten, wenn die Seilzugkraft nicht mehr ausreichend gegeben ist. Der Schlaffseilschalter verhindert somit die Schlaufenbildung des Seiles auf der Seiltrommel der elektrischen Seilwinde.

Handbremslüftung:
Um bei einem Ausfall der Energieversorgung die Last manuell senken zu können besteht optional die Möglichkeit, die Seilwinden abhängig von der Bauform mit einer Handbremslüftung auszurüsten.

Reserve-Handantrieb:
Sollte bei einer Elektrowinde auf Grund eines Energieausfalles ein Systemstillstand vorhanden sein, ist es mit Hilfe des Reservehandantriebes möglich, die Last sicher abzulassen.

Trommelbremse:
Als zusätzliches Bremssystem an Elektroseilwinden ist die Trommelbremse einsetzbar. Die Trommelbremse wirkt direkt auf die Trommel und kann mittels manueller Betätigung geöffnet oder geschlossen werden.

Seilweganzeige:
Die Seilweganzeige an einer Elektroseilwinde gibt Aufschluss auf die abgewickelte bzw. noch getrommelte Seillänge auf der Seiltrommel. Bei mehrlagigen Wicklungen bitten wir Sie dies explizit bei der Anfrage anzugeben!
 

 

Seilwinden-Typen

Funktionsweise von Hubwinden, Zugwinden, Traversierwinden, Spillwinden,Traktionswinden

Hubwinde

Hubwinden

Sollen Lasten mit einer elektrischen Seilwinde gehoben oder gehalten werden, sind nach Maschinenrichtlinie Hubwinden zum Einsatz zu bringen. Diese Richtlinie ist sowohl beim vertikalen Heben von Lasten als auch für das Ziehen von Lasten über schiefe Bahnen mit einem Winkel von mehr als 10° umzusetzen. Um ein sicheres Halten der Lasten zu garantieren, sind Hubwinden mit einer Federdruckbremse am Motor ausgerüstet. Eine Seilwinde, ausgeführt als Hubwinde, ist mit vergleichsweise größeren Sicherheitsfaktoren als eine reine Zugwinde ausgelegt.


Traversierwinde

Traversierwinden

Mit Hilfe von stationär verbauten Traversierwinden sowie mindestens zwei Umlenkrollen ist es möglich, Lasten auf einer Ebene in zwei Richtungen zu bewegen. Dabei wird die gerillte Trommel der Winde zweiseilig ausgeführt, wobei die Seile jeweils einlagig gewickelt werden.

Zugwinde

Zugwinden

Für das Ziehen von Lasten über horizontale Ebenen kommen Zugwinden zum Einsatz. Um eine Zugwinde optimal auslegen zu können, ist die Ermittlung des zu ziehenden Gewichtes sowie die Definition des Rollwiderstandes entscheidend. So verfügen bspw. Gummiräder auf einem Betonboden über einen Rollwiderstand von ca. 0,150 %, dagegen liegt der Rollwiderstand von wälzgelagerten Stahlrädern auf Eisenbahnschienen bei 0,005 %. Die Zugkraft wird aus dem definierten Rollwiderstand multipliziert mit der Masse der zu ziehenden Last ermittelt.

Traktionswinde

Traktionswinden

Traktionswinden sind Durchlaufwinden. Ihr Funktionsprinzip ist die Kraftverstärkung durch Umschlingungsreibung (ähnlich dem Flaschenzugprinzip). Traktionswinden werden vorzugsweise auf fahrbaren, meist schienengebundenen Geräten verbaut. Das Zugseil ist entlang der gesamten Fahrstrecke gespannt und wird durch zwei mehrfach gerillte Treibscheiben geführt, deren jeweiliger Drehsinn zum Antrieb des Fahrzeuges vorwärts oder rückwärts führt.

 

Spillwinden

Spillwinden gehören wie die Traktionswinden zu den Durchlaufwinden. Spillwinden speichern kein Seil auf der Seiltrommel. Ein „Endlos“-Seil wird mehrfach um den angetriebenen Spillkopf der Elektroseilwinde geführt. Durch die Mehrfachumschlingung wird eine aufgebrachte Gegenkraft vervielfacht.

Spillwinde

 

Hinweise zur Anwendung von Elektroseilwinden

Ähnlich wie bei breitwickelnden Schlauchtrommeln und Leitungstrommeln ist auch bei einer Seilwinde zu berücksichtigen, dass der zulässige Ablenkwinkel nicht überschritten wird. Aus diesem Grund wird das Seil üblicherweise von der Trommel wegführend über eine fest installierte Umlenkrolle geführt. Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, sollte die Umlenkrolle mittig zum Wickelraum der Seiltrommel positioniert werden. Der Abstand zwischen Seiltrommel und Umlenkrolle ist abhängig von dem Verhältnis Seildurchmesser und Trommeldurchmesser sowie der Trommellänge. Seilablenkung

 

transprotec ist Spezialist für Kransysteme und Hebezeuge

Um die passende Elektroseilwinde zu finden, stehen Ihnen die Fachberater von transprotec gern für einen persönlichen
Beratungstermin zur Verfügung. Nehmen Sie per E-Mail: info@transprotec.de oder telefonisch unter 49 (0)40 / 87 08 59 78 - 0
mit uns Kontakt auf.

Die transprotec GmbH ist Spezialist für die Planung und Umsetzung individueller, kundenspezifischer Lösungen auf den Gebieten der Energie- und Datenübertragung für bewegliche Verbraucher (wie etwa Krananlagen oder schienengebundene Transportwagen). Des Weiteren bieten wir neben Kransystemen umfangreiche Produkt- und Anwendungslösungen auf den Gebieten der Kettenzüge wie Elektrokettenzüge, Druckluftkettenzüge bis hin zu hydraulisch betriebenen Hebezeugen. Weitere Informationen sind in den Hauptkategorien Energiezuführungen, Werkzeugaufnahme, Lastaufnahmesysteme sowie Gummipuffer und Zellpuffer verfügbar.

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