Federzüge
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Federzüge

auch als Rückholer bekannt

Ein Federzug kann umgangssprachlich auch als Rückholer bezeichnet werden und ist für die Gestaltung von ergonomischen Arbeitsplätzen nahezu unentbehrlich. Federzüge unterstützen die Gestaltung von sicheren, aufgeräumten und letztlich effektiveren industriellen Arbeitsplätzen.
Je nach Ausführung sind sie zur Aufnahme von Lasten bzw. Werkzeugen mit einem Gewicht bis zu 14 kg geeignet.

Die Seilbewegung des Federzuges wird durch spiralig geformte Seiltrommeln und Spiralfedern realisiert. Mit Hilfe der Spiralfeder verfügt jeder Rückholer über eine konstante Zugkraft. Bei einem Federzug ohne Arretierfunktion wird das eingehängte Werkzeug nach dem Gebrauch wieder automatisch in die Ausgangs-position zurückgezogen. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Federzügen besteht mit der Arretierfunktion die Möglichkeit, das eingehängte Werkzeug auf einer festgelegten Höhe zu positionieren.

Ex-ZeichenFür Arbeitsplätze, die nach ATEX-Richtlinie mit explosions-geschützten Betriebsmitteln ausgestattet werden müssen, bieten wir Balancer in EX-Ausführung an.

Allerdings unterscheiden sich Balancer und Federzüge in ihrer Handhabung! Lassen sie sich darum besser von unserem Service beraten: 040- 870 859 78 - 0

Balancer 4 - 25 kg Traglast

Balancer 20 -100 kg Traglast


Federzüge und Balancer

Rückholer und Balancer sind von der Verwendungsart sehr ähnlich. In beiden Geräten werden Werkzeuge für die Gestaltung von Arbeitsplätzen eingehängt.
Allerdings decken Federzüge Traglasten bis zu 14 kg ab, wobei Balancer je nach Ausführung Traglastbereiche bis zu 200 kg realisieren. Der entscheidende
konstruktive Unterschied zwischen einem Federzug und einem Balancer liegt in der Ausführung der Seiltrommel.
Während bei einem Rückholer die
Seiltrommel eine spiralige Wicklung vorsieht und sich das Seil Lage für Lage übereinander aufwickelt, ist die Seiltrommel eines Balancers konisch geformt,
was zu einem optimalen Gewichtsausgleich führt.


Für die richtige Auslegung des Federzuges ist zu beachten:

Das einzuhängende Gewicht inkl. möglicher Zuleitungen muss genau bestimmt werden, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Des Weiteren ist es entscheidend, die benötigte Seillänge (vom Aufhängepunkt des Federzuges bis zum Arbeitsbereich) genau zu definieren. Die Seillängen der Federzüge variieren, je nach Bauart, zwischen 1.300 bis 3.000 mm. Optional können einige Modelle zusätzlich mit Arretierung geliefert werden. Die Arretierung greift nur, wenn die Arbeitslast langsam zurückgeführt wird. Durch schnelles Zurückziehen kann die automatische Arretierung gelöst werden. Die Gehäuse der Federzüge können aus schlagfestem Kunststoff

oder Aluminiumguss bestehen.


Speziell für Druckluftwerkzeuge wurden Federzüge entwickelt, die neben einem Stahlseil zusätzlich mit einem Druckluft-Spiralschlauch ausgerüstet sind, der sich um das Stahlseil windet.

Federzug-Aufbau:

Der Aufbau zeichnet sich dadurch aus, dass in der Regel ein Stahlseil auf einer spiraligen Trommel gewickelt wird. Diese Trommel befindet sich verbunden mit
einer Spiralfeder in einem Gehäuse. Die Gehäuse können herstellerabhängig
in Kunststoff, Aluminium, Stahlblech oder Aluminium-Druckguss ausgeführt sein. Zum Einhängen von Lasten befindet sich am abzuziehenden Ende des Stahlseiles ein Lasthaken, üblicherweise ausgeführt als Karabinerhaken. Des Weiteren sind in der Regel alle Rückholer mit einer einstellbaren Seileinzugsbegrenzung in Form eines Gummianschlages bestückt.

Handhabung eines Federzuges:

Federzüge können Lasten bis zu 14 kg aufnehmen. Jeder Federzug deckt, abhängig von Baureihe und Typ, einen Gewichtsbereich von ca. 1 bis 2 kg ab, der für die jeweilige Last einstellbar ist. Der jeweilige Traglastbereich wird durch eine Ober- und Untergrenze definiert. Üblicherweise können Federzüge mit Seilen bestückt werden, die bis zu 3 m lang sind. Auf Grund der Federkonstruktion und der Gehäusegröße eines Federzuges ist es in der
Regel nicht möglich, längere Seile zu wickeln. Ein Federzug sollte für seine Anwendung so ausgewählt sein, dass die Federkraft ausreichend ist, um die eingehängte Last ausschließlich durch die Federkraft aufzuwickeln.

Bei der Auswahl des Rückholers sollten die Tragfähigkeit und die benötigte Seilauszugslänge beachtet werden.



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